Nachhaltig neu denken

von Katharina

Zeitlos und trotzdem im Zeitgeist – die Zukunft der Mode wird zirkulär. Wie moderne Technologien den Markt revolutionieren

Wie lässt sich Natur besser genießen, als im vollen Einklang mit ihr? Die Umwelt braucht innovative Ideen, um diesen Einklang zu garantieren. Besonders konsumorientierten Branchen wie der Mode kommt eine Schlüsselposition zu: weg von schnell konsumierter und wieder weggeworfener Fast Fashion, hin zu nachhaltigen, zirkulären Produktionskreisläufen, die vollständig geschlossen sind – also ausschließlich recyceltes Material verwenden, das jahrelang genutzt wird und dann wieder zu einem neuen Kleidungsstück verarbeitet wird. Kein neues Plastik, keine neuen synthetischen Fasern. Stattdessen: Kleidung, die strapazierfähig und für alle Abenteuer bereit ist.

Die Modeindustrie ist der Wirtschaftszweig mit der zweitgrößten Umweltverschmutzung. Höchste Zeit, sie auf den Kopf zu stellen. Das kann nur gelingen, wenn Produzenten mit Forschern und Konsumenten gemeinsam entscheiden und handeln. Bis heute ist es nicht bloß im Fast Fashion-Sektor gängig, linear zu produzieren und nach dem Prinzip „Aus den Augen, aus dem Sinn“ zu handeln. So werden immer neue Fasern und Kleidungsstücke produziert, die meisten nach kurzer Tragedauer auf Deponien verbrannt. Es ist Zeit, genauer hinzuschauen und den Prozess vom ersten bis zum letzten Schritt neu zu denken. Eine der Brands, die das System neu denken: Sympatex. Die patentierte Funktionsmembran wird umweltschonend produziert, ist langlebig und strapazierfähig und wird dem Produktionskreislauf rückgeführt und recycelt – für minimalen Einfluss auf die Umwelt. Die Marke arbeitet seit rund 35 Jahren daran, aus herkömmlicher Outdoor-Bekleidung eine umweltfreundliche Innovation zu machen. Wie das in der Praxis funktioniert, sehen Kunden bei Brands wie Pyua, die eine zeitlose, auf die Basics reduzierte Kollektion für Outdoor-Fans anbieten. Deren Kleidungsstücke können allerdings noch viel mehr – sie sind mit der Sympatex-Membran beschichtet, die eine einzigartige Technologie auf den Markt gebracht haben und die Zukunft der Modeindustrie nachhaltig prägen werden.

© Sympatex
© Sympatex

Wie funktioniert nachhaltige Funktionskleidung?

Durch den Boom des Outdoor-Sports in den letzten Jahren hat die Wichtigkeit von Funktion und Tragekomfort deutlich zugenommen.

Mit Nachhaltigkeit glänzten da nur wenige Produzenten. Um Funktion mit Umweltfreundlichkeit zu verbinden, muss man bei der Faser beginnen. Sympatex hat eine einzigartige Membran entwickelt, die mit unterschiedlichen Trägermaterialen zu einem Laminat verbunden wird. Bei Outdoor-Sport und anderen Abenteuern muss die Bekleidung außerdem der Witterung standhalten: Im besten Fall ist sie wasser- und winddicht und trotzdem atmungsaktiv, um Träger optimal zu unterstützen. Das garantiert Sympatex: Je anstrengender die Aktivität, desto besser funktioniert die Membran. Durch die hohe Strapazierfähigkeit werden aus Sympatex-Textilien Begleiter fürs Leben.

Ein vielseitiges Material also, das konzipiert wurde, um nicht nur Mensch sondern auch Natur gut zu tun. Die Membran wird klimaneutral aus recycelten und recyclebaren Materialien gewonnen, ist Öko-Tex® und bluesign® zertifiziert. Um wirklich nachhaltig agieren zu können, hat es sich Sympatex zur Aufgabe gemacht, den zirkulären Produktionskreislauf der Modeindustrie endlich zu schließen und die Produkte so nachhaltig wie möglich zu produzieren. Die Sympatex Membran selbst besteht aus 100% Polyester und ist daher vollständig recycelbar. Wichtig sind vor allem die Details: Zipper, Knöpfe oder Schuhsohlen, die entscheidend sind, ob Kleidungsstücke dem Kreislauf rückgeführt werden können. Denn nicht bloß in der Produktion, auch in der Versorgung und im Recycling-Prozess gibt es Handlungsbedarf. Hier ist Sympatex Vorreiter. Die Hersteller tüfteln seit rund 35 Jahren daran, genau diese Lücke zu schließen. Innovation und Forschung haben klimaneutrale Kollektionen ermöglicht, die die Standards der Industrie revolutionieren.

Dr. Rüdiger Fox, CEO von Sympatex Technologies, weiß: „2022 wird ein entscheidendes Jahr für die Textilindustrie. Die meisten neu produzierten Kleidungsstücke landen aufgrund der linearen Produktionsweise irgendwann auf offenen Feuern. Einer der Gründe, warum der Einfluss der Modeindustrie auf unsere Umwelt so unfassbar groß ist“. Höchste Zeit, eine Wende der Industrie herbeizuführen – denn Konsumenten haben die Macht, Großes zu bewirken. Sind Sie dabei?

© Sympatex

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