Grüne Energie – einfach vom Balkon ernten

von Sigrun Borstelmann

 DIY ist in – auch beim Klimaschutz. Wer nicht darauf warten will, umweltfreundlichen Strom serviert zu bekommen, muss nun nicht länger von der optimalen Mini-Solaranlage träumen: Smarte Balkonkraftwerke sind die Lösung.

Neben dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit spielt gerade bei den aktuellen Strompreisen auch die Kostenersparnis eine Rolle. Im Gegensatz zu den klassischen Photovoltaikanlagen, die auf Hausdächern installiert werden, sind Solarkraftwerke auf den Eigenverbrauch ausgelegt und lassen sich damit steuerfrei betreiben.

Das eigene kleine Solarkraftwerk muss kein unerreichbarer Traum bleiben. Schon Solarpanels an Balkon oder der Hauswand leisten einen wertvollen Beitrag zur Klimawende und entlasten das Haushaltsbudget. (Priwatt Stecker-Solaranlage priWall und priFlat) © priwatt

Doch bislang waren in Deutschland nur Einspeiseleistungen von 600 Watt erlaubt. Der Wert – man spricht von der sogenannten Bagatellgrenze – soll nun auf 800 Watt erhöht werden. Das macht die Anschaffung eines Balkonkraftwerks dadurch noch rentabler. Mit einer entsprechenden Gesetzesänderung wird bereits in diesem Jahr gerechnet.

Die priwatt GmbH bietet nun die ersten updatefähigen Balkonkraftwerk-Sets an. Ausgestattet mit intelligenter Wechselrichter-Technologie kann die Ausgangsleistung von 600 W auf 800 W mit einem Over-The-Air-Update angepasst werden. Damit entspricht sie sowohl aktuellen als auch zukünftigen gesetzlichen Bestimmungen.

»Wir sind stolz darauf, unseren KundInnen bereits heute eine Technologie anzubieten, die den Leistungsstandards von morgen entspricht, ohne dass ein Hardware-Austausch in Zukunft erforderlich ist«, sagt Kay Theuer, Geschäftsführer von priwatt. »So können wir alle Menschen dabei unterstützen, nachhaltig, zukunftssicher und mit großen Schritten ihre private Energiewende voranzutreiben.«

Einfach mal schnell von unterwegs nachschauen, wie viel grüner Strom zu Hause gerade produziert wird – und freuen! © Unsplash / Bruce Mars

Dank einer integrierten Energiemessung können KundInnen über eine kostenlose App minutengenau via WLAN überwachen, wie viel grüne Energie erzeugt wird. Gleichzeitig folgt priwatt höchsten Datenschutzstandards: Die Messwerte und Nutzerdaten werden auf deutschen Servern gespeichert. 

Tipp: Mieterinnen, die ihren grünen Strom selbst erzeugen wollen, müssen allerdings ein paar Regeln beherzigen. Schauen Sie auf jeden Fall vorab in Ihren Mietvertrag. Möglicherweise müssen Sie nämlich die Zustimmung des Vermieters einholen. Beispielsweise, wenn das Solarmodul das Erscheinungsbild des Hauses verändert oder ein Eingriff in die Bausubstanz nötig ist, um die PV-Anlage sicher zu verankern. Unter Umständen kann es sogar passieren, dass zwar der Vermieter einverstanden ist, die Eigentümerversammlung jedoch Einwände hat. Ist die Erlaubnis erteilt, ist der Betreiber der Solaranlage auf jeden Fall für eine fachgerechte Installation und einen sicheren Betrieb verantwortlich.

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